FAQ

Über Bio

Was ist der Unterschied zwischen konventionellen und ökologischen Zutaten?

Die Begriffe "ökologisch" oder "biologisch" meinen das Gleiche. Im Gegensatz zu konventionell erzeugten Lebensmitteln ist beim ökologischen Landbau jede Art von chemischen Pestiziden, mineralischen Düngemitteln oder Gentechnik verboten. Der Verzicht fördert die Biodiversität und die ökologische Vielfalt. Ein höherer Anteil sekundärer Pflanzenstoffe sorgt unter anderem für einen intensiveren Geschmack. Der Einsatz von Tierarzneimitteln ist nur im Bedarfsfall erlaubt, nicht jedoch prophylaktisch. Der ökologische Landbau ist artgerecht, seine Praktiken schützen unsere Böden und das Grundwasser und setzen auf eine langfristige natürliche Regeneration der Natur. Damit bringt der ökologische Landbau viele Vorteile für Mensch, Tier und Umwelt.

Sind konventionelle Lebensmittel aus regionalem Anbau nicht genauso gut oder sogar besser als Bio-Lebensmittel?

Es ist immer wichtig, auf die Regionalität der Lebensmittel zu achten, um den CO2-Ausstoß des Transports so weit wie möglich zu reduzieren. Je nach Saison und Art der Lebensmittel kann es jedoch besser sein, trotz längerer Transportwege importierte Bio-Lebensmittel zu bevorzugen, da bei der Produktion potenziell Energie und Wasser gespart werden konnte und somit die CO2-Bilanz durch die natürlichen Begebenheiten deutlich besser ausfällt. Zudem bedroht der Einsatz von chemischen Pestiziden und Mineraldüngern in der konventionellen Landwirtschaft nicht nur nützliche Insekten, sondern wirkt sich auch langfristig negativ auf die Bodenfruchtbarkeit aus. Die Verwendung von Stickstoff zum Beispiel beschleunigt das Pflanzenwachstum massiv, setzt aber auch erhebliche CO2-Emissionen im Boden frei - auch im regionalen Anbau. Man sollte daher darauf achten, dass Lebensmittel in ökologischer oder zumindest regenerativer Landwirtschaft angebaut werden, da der Begriff "regional" weder kontrolliert noch geschützt ist.

Was sind bio-zertifizierte Zutaten?

Bio-zertifizierte Zutaten bieten den höchsten Lebensmittelstandard in Deutschland und dürfen nur in Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen oder Lebensmitteln ausgelobt werden, wenn der Betrieb/ Hersteller/ Inverkehrbringer sich entsprechend der EU-Verordnung (VO 2018/848) hat zertifizieren lassen. Alle Unternehmen, die Bio-Zutaten verarbeiten und dies mit den Begriffen „Bio“, „biologisch“, „ökologisch“ oder „organic“ kommunizieren, müssen sich diesem Zertifizierungsprozess unterziehen, verbunden mit jährlichen Kontrollen - das gilt auch für Gastronomien. Mit den Kontrollen wird sichergestellt, dass in der Herstellung oder der Weiterverarbeitung entsprechende Vorgaben aus der EU-Verordnung berücksichtigt werden. Dies gewährleistet eine lückenlose Nachverfolgbarkeit und garantiert eine hohe Qualität. Weiterverarbeitende Betriebe müssen beispielsweise nachweisen, dass alle Zutaten von zertifizierten Produzenten/ Lieferanten stammen und dass eine Kontamination mit konventionellen Zutaten ausgeschlossen wird. EAM wird von der Kontrollstelle ABCert mit der Kontrollnummer DE-ÖKO-006 kontrolliert. Die ersten beiden Buchstaben der Kontrollnummer stehen für das Land, in dem das Unternehmen registriert ist - in unserem Fall Deutschland. Die Zahlen stehen für die jeweilige Kontrollstelle.

Wie kann ich zertifizierte Zutaten erkennen?

Zusammen mit dem EU-Bio-Siegel (meist grünes Logo mit Sternen in Blattform) muss die Kontrollnummer (für EAM: DE-ÖKO-006) auf jedem Produkt und/oder in der Speisekarte angegeben werden. Zertifizierte Betriebe müssen ihre Kontrollnummer auch auf ihrer Website angeben und sind in der Datenbank oeko-kontrollstellen.de unter ihrer entsprechenden Rechtsform gelistet.

Was bedeutet Demeter, Bioland und Naturland?

Bioland, Demeter und Naturland sind nationale Bio-Verbände, die noch strengere Regeln für die Erzeugung von Bio-Lebensmitteln haben, als es die EU-Öko-Verordnung vorschreibt. Die EU-Zertifizierung ist jedoch immer die Mindestanforderung für jedes Unternehmen, das ökologische Zutaten und Lebensmittel erzeugt, verarbeitet oder vermarktet. Siegel wie Demeter, Bioland und Naturland können zusätzlich zum EU-Siegel vergeben werden, wenn die Unternehmen die jeweiligen Richtlinien einhalten und sich entsprechend zertifizieren lassen. Viele unserer Zutaten sind entsprechend der drei genannten Bio-Verbände zusätzlich zertifiziert.

Produkte

Warum sind einige Produkte nicht mehr verfügbar?

Wir entwickeln unser Sortiment ständig weiter, auch um eine möglichst große Vielfalt zu bieten und auf Feedback einzugehen. Gleichzeitig schwankt gerade im Bio-Bereich die Verfügbarkeit von Waren saisonal stark, was sich auch in der Auswahl der verfügbaren Produkte widerspiegelt. Temporär vergriffene Produkte werden je nach Verfügbarkeit der Zutaten jedoch zeitnah wieder angeboten.

Wie unterscheidet sich die Produktauswahl in den einzelnen Outlets?

Neben einem Basis Sortiment, das in allen Outlets verfügbar ist, passen wir die Verfügbarkeit unserer Produkte flexibel an die Bedürfnisse des jeweiligen Standorts an. Unser Online Store zeigt immer das verfügbare Sortiment des jeweiligen Outlets an.

Was sind "saisonale Zutaten"?

Unter saisonalen Zutaten verstehen wir Rohwaren, die nicht das ganze Jahr über, sondern nur in begrenzten Jahresabschnitten verfügbar sind, wie beispielsweise Grünkohl im Winter oder Erdbeeren im Sommer. Saisonale Ware spiegelt immer auch die Fruchtbarkeit der Natur wider und liefert wichtige Nährstoffe. Wir haben uns bewusst dazu entschieden bestimmte Zutaten, welche in unserer Region und der Umgebung wachsen, nicht das ganze Jahr über anzubieten.

Warum werden die Produkte vorverpackt?

Wir wollen gute Bio-Lebensmittel leicht verfügbar machen und gleichzeitig die Wartezeiten für unsere Kund:innen deutlich verkürzen. Im Sinne der Schnelligkeit verpacken wir daher einen Teil unserer Produkte in gut abbaubaren, pflanzlichen Verpackungen aus Papier oder Maisstärke (PLA) sowie Glas. Wir bieten jedoch für viele Produkte auch Mehrwegoptionen an (bspw. Vytal und Rebowl/Recup). Kurz- bis mittelfristigist es unser Ziel, alle Einwegverpackungen durch Mehrwegverpackungen zu ersetzen.

Welche Produkte bietet EAM an?

Neben unserem eigenen Sortiment wird das Angebot durch Convenience Produkte und Snacks von anderen Bio-Marken ergänzt. Diese Produkte werden von uns vor der Listung in unserem Sortiment ausführlich auf Geschmack, Inhaltsstoffe und Produkteigenschaften geprüft. Wir gewährleisten auf diese Weise stets eine hohe und zuverlässige Qualität unseres Sortiments.

Nachhaltigkeit

Wie stellt EAM die Transparenz seiner Produkte sicher?

Jedes Produkt, welches bei EAM erhältlich ist, verfügt über ein Label mit Inhaltsstoffen, Nährwertangaben und Allergenen. Diese Angaben finden sich auch noch einmal in unserem Online Store in digitaler Form wieder. Wir achten darauf, dass alle Angaben immer auf dem neusten Stand sind, auch wenn sich kurzfristig Zutaten ändern. Darüber hinaus sind unsere wichtigsten Lieferanten auf unserer Website aufgeführt. Unsere Crew beantwortet zusätzlich gern alle offenen Fragen zu unseren Produkten und unserem Konzept.

Was passiert mit unverkauften Lebensmitteln und Speiseresten?

Während der Produktion entsorgen wir Verpackungsmaterial und Rohstoff- sowie Speisereste getrennt voneinander und lassen letztere von einem Spezialunternehmen abholen. Das Unternehmen Energor gewinnt anschließend aus diesen Resten Bioenergie und organischen Dünger. Nicht verkaufte Lebensmittel werden an gemeinnützige Organisationen in der Nähe unserer Outlets gespendet.

Unternehmen

Wofür stehen die Buchstaben "EAM"?

EAM ist die Kurzform von Eating at Maples. Der Name ist inspiriert von der Vielfalt der nordamerikanischen Natur und steht für Nachhaltigkeit, Vielfalt und Veränderung.

Wie wird die Datensicherheit in den autonomen Outlets sichergestellt und bleibe ich anonym?

Sowohl unsere autonomen Kühlschränke (EAM.GO Fridge) als auch unsere autonomen Stores (EAM.GO Store) arbeiten mit der Technologie einer künstlichen Intelligenz (KI). Diese erkennt auf Grundlage eines Algorithmus mit Hilfe von Sensoren und Kameras, welche Produkte von welchem Individuum aus dem Regal entnommen wurden. Die KI errechnet mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, um welches Produkt es sich dabei handelt - für die Sensorik ist in diesem Szenario nur der Artikel identifizierbar. Kontaktpunkte wie Personen oder Gegenstände werden von der KI neutral dargestellt, da sie für den Prozess der Objekterkennung nicht notwendig sind. Die Daten werden dabei zentral vor Ort von der KI gerechnet und entsprechend der DSGVO nicht dauerhaft gespeichert. Auch eine Personalisierung der Daten findet nicht statt, denn ein Benutzer-Account ist nicht erforderlich. Ein einfaches bargeldloses Zahlungsmittel reicht aus. Daher bleibt jeder Einkauf genauso anonym wie in einem klassischen Supermarkt.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Outlets voneinander?

Unsere EAM.GO Stores und EAM.GO Fridges sind ausschließlich für ein autonomes Shopping-Erlebnis ohne physische Kasse konzipiert. Unser Fridge ist aufgrund der Platzverhältnisse mit einem optimierten Sortiment ausgestattet, das sich hauptsächlich auf Snacks, Getränke und kleine Gerichte konzentriert. In den EAM.GO Stores bieten wir hingegen an sehr zentralen Standorten eine umfangreiche Auswahl von Lebensmitteln an. Angefangen bei Breakfast-, Lunch- und Dinner-Produkten bis hin zu Artikeln des täglichen Bedarfs. In unserem EAM Project Store konzentrieren wir uns auf die Entwicklung neuer Produkte und Funktionen. Hier werden neue Rezepturen erstmals getestet und angeboten. Unser Project Store verfügt ebenfalls über einen Sitzbereich mit Café-Atmosphäre und einem direkten Blick in unsere Küche.

Werden durch die autonomen Outlets Personalstellen eingespart?

Durch die autonome Technologie werden keine Arbeitsplätze eingespart, da sich klassische Tätigkeiten in andere Aufgabengebiete verschieben, z.B. das Beraten von Kund:innen, das Sicherstellen von Warenverfügbarkeiten, das Auffüllen von Regalen, die Herstellung und Zubereitung der Produkte sowie die Logistik. Vielmehr bietet die autonome Technologie einen deutlich stressfreieren Arbeitsalltag für alle Mitarbeiter:innen, da weniger Ware händisch bewegt werden muss. Der anstrengende und zeitraubende Prozess des Kassierens entfällt somit für Kund:innen und Mitarbeiter:innen gleichermaßen.

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